
Mit einem luftdichten Haus sparen Sie Energiekosten und bewahren die Bausubstanz vor eindringender Luftfeuchtigkeit.
Dringt feuchte Raumluft in die Bausubstanz ein, können Bauschäden durch Fäulnis entstehen und Ihre Gesundheit kann durch Schimmelbelastung leiden.
Ein Luftdichte-Nachweis gibt Ihnen die Sicherheit, dass Ihr Haus luftdicht ist!
Wir orten Luftundichtigkeiten während der Bauphase zum gleichzeitigen nachdichten.
Bei Bedarf dokumentieren wir Leckagen mit Thermografie und verdeutlichen Lecks mit Nebel.
Wir messen den Luftwechsel, prüfen die Einhaltung der Grenzwerte und erstellen Luftdichte-Nachweise nach EnEV.
Blower Door -Tests führen wir seit 1999 durch. Profitieren Sie von unserer Erfahrung!
Wir empfehlen unbedingt, baubegleitend die luftdichtende Ebene zu überprüfen. Besonders dringend anzuraten ist eine Überprüfung der Luftdichtefolien bei allen Leichtbauwerken und Dachausbauten.
Der richtige Zeitpunkt für die Messung ist bei Dachausbauten und Ständerbauwerken dann gekommen, wenn die luftdichte Ebene (oft eine Folie) noch nicht mit Ausbauplatten bekleidet ist. Denn dann kann jeder Fehler leicht nachgebessert werden.
Wir setzen das Gebäude mit der Blower Door unter Unterdruck, die einströmende Außenluft verrät jede noch so kleine Fehlstelle in der Luftdichtung. Die entdeckten Leckagen können sofort nachgedichtet erneut überprüft werden.
Gleichzeitig bestimmen wir den Luftwechsel des Hauses bei Unterdruck, so dass Sie einen Anhaltswert haben, wie weit das Gebäude die Luftdichte-Anforderungen erfüllt.
Die Messung dauert für ein übliches Einfamilienhaus etwa 1,5 bis 2 Stunden (je nach Anzahl der Leckagen).
Luftdichte Bauweise ist Pflicht! Die Energieeinsparverordnung EnEV schreibt Grenzwerte für den zulässigen Luftwechsel vor. Doch Grenzwerte nützen nur, wenn Sie auch überprüft werden. Dazu dient die Abnahmemessung.
Schon die Ankündigung, dass eine Luftdichte-Messung bei der Bauabnahme vorgenommen wird, hat bereits einen sehr disziplinierenden Effekt auf alle Bauausführenden.
Wir führen den Blower Door Test nach der europaweit gültigen Norm DIN EN 13829 durch und bestimmen den Luftwechsel bei Unterdruck und Überdruck (insgesamt 1000 Messwerte). Die Messung dauert etwa 2 bis 3 Stunden (je nach Leckagensituation).
Zur Messung gehört natürlich auch die Ortung von Luftundichtigkeiten. Wir begehen das gesamte Gebäude bei Unterdruck und überprüfen es auf eindringende Luft.
Erst diese Ortung von Leckagen gibt Hinweise auf Mängel an der luftdichten Ebene, die je nach Lage ernsthafte Konsequenzen haben können, selbst wenn die Grenzwerte für den Luftwechsel eingehalten werden.
Wir führen die Luftdichtheits-Untersuchungen mit der Minneapolis Blower Door durch. Computersteuerung und elektronische Druckmessung gewährleisten die Messung kleinster Druckschwankungen und eine hohe Messgenauigkeit.
Undichtigkeiten an Fensterfugen werden häufig bei Luftdichte-Messungen festgestellt. Dann stellt sich die Frage, ob diese Undichtigkeiten noch tolerierbar sind oder einen Mangel darstellen.
Mit der Blower Door lassen sich einzelne Fenster überprüfen, welche Klasse der Luftduchlässigkeit nach DIN EN 12207 sie erfüllen und ob sie damit den Anforderungen der EnEV an die Dichtheit (entsprechend Anhang 4) genügen.
Messprinzip in Anlehnung an die Prüfnorm EN 1026 (Luftdurchlässigkeit Fenster und Türen)
Auf das zu untersuchende Fenster wird eine Folie mit Lochblende aufgebracht (siehe Foto). Die in die Wohnung eingebaute BlowerDoor wird genutzt, eine Druckdifferenz zu erzeugen, die sich in den Hohlraum zwischen Fenster und Folie fortsetzt. Die Folie wölbt sich langsam nach innen. Sobald der Luftraum gefüllt ist, wird mit der Messung begonnen.
Der Volumenstrom, der durch die Fensterfugen eindringt, wird mit Hilfe einer Lochblende mit definierter Öffnung und der Druckdifferenz vor und nach der Blende (VBlende) ermittelt. Um die Durchlässigkeit der Fugen beurteilen zu können, wird zusätzlich die zugehörige Druckdifferenz an dem Fenster (DpBauteil) gemessen.
Die Ergebnisse der Messung werden anschließend mit den Anforderungen der EnEV und der Klasseneinteilung der DIN EN 12207 verglichen.
Die Übertragung störender Gerüche ist in Mehrfamilienhäusern ein häufiges Problem. Meist ist es Zigarettenrauch, der sich seinen Weg durch Leckagen in der Bausubstanz sucht, und andere Mieter empfindlich stört.Oft kann sich dann keiner erklären, welchen Weg die geruchsbelastete Luft genommen hat.
Die Ortung dieser Transferwege ist möglich mit Hilfe der Blower Door: Theaternebel wird bei Überdruck in die fraglichen Räume eingebracht, die Ausbreitungswege des Nebels werden beobachtet und so die Leckagen ausfindig gemacht, z.B. Putzfehlstellen hinter einer abgehängten Decke (siehe Foto).
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Lühr, Andreas
Realisierung
Bernhard Moosbauer (Grafikdesign)
ex@exsample.org
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wast@wast.org
Downloads
Wichtige Hinweise Blower Door Messung.pdf
mutz_blower_door_visitenkarte.pdf
Wozu Blower Door und Thermografie.pdf
Qualitaetssicherung_am_Gebaeude.pdf
Luftdichtheit_fuer_Elektro_Praktiker.pdf
Infobus_Gestaltungsbeispiele.pdf
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