
Die Bewertung von Feuchteschäden im Gebäude und die Ermittlung von Ursachen von Feuchteschäden erfolgt über die elektronische Feuchtemessung oder Bestimmung der Material-Ausgleichsfeuchte.
Die Elektronische Feuchtemessung erfolgt eingriffslos nach dem Widerstandsprinzip. Dabei wird die relative Feuchteverteilung direkt über die Messwerte in "Digits" ermittelt. Ein Rückschluß auf die absolute Feuchte in Gewichtsprozenten ist über die Rohwichte des Baustoffs möglich.
Die Materialausgleichs-Feuchte erfolgt direkt über einen speziellen Feuchtefühler. Hierzu ist ein Bohrloch mit einem Durchmesser von 6-6,5mm und einer Tiefe von mindestens 4 cm erforderlich. Nach Einführung des Feuchtefühlers und Verschluss des Bohrlochs kann der Messwert der Materialausgleichs-Feuchte nach ca. 30 min abgelesen werden
Die Bestimmung der Wärmedurchlässigkeitskoeffizienten (U-Werten) von Bauteilen erfolgt mittels des U-Wert Messgerätes Testo 635-2. Ermittelt werden U-Werte von Fenstern oder Mauerwerk.
Dabei wird die Oberflächentemperatur einer Außenwand (oder eines Fensters) auf der Innenseite (Raumseite) gemessen. Parallel dazu erfolgt die Messung der Außentemperatur und der Innentemperatur.
Die Oberflächentemperatur des Bauteils wird über einen speziellen 3-Punkt Messfühler realisiert.
Da zum Zeitpunkt der Messung ein Wärmestrom durch das Bauteil erfolgen muss, ist eine Messbedingung eine Temperaturdifferenz zwischen innen und außen von mindestens 10°C besser 15°C.
Um eine hohe Genauigkeit der Messung zu erreichen, erfolgt die U-Wert-Messung als Langzeitmessung über mehrere Stunden.
Strahlungseinflüße beeinflussen die Messung negativ. Die Messung ist deshalb in den Nachtstunden durchzuführen.
Die Messwerte werden kontinuierlich aufgezeichnet und per Software ausgewertet und dokumentiert.
Verschattungen durch benachbarte Häuser, Bäume oder die Gebäudesituation können den Energieertrag photovoltaischer Solaranlagen deutlich reduzieren. Schon Teilabschattungen vermindern den Ertrag eines ganzen Modulstranges. Für die Auswahl des Anlagenstandortes und für die Planung der Photovoltaik Anlage ist daher eine Bewertung der Verschattung notwendig.
Die exakte Analyse der Verschattungssituation erfolgt mit einer Fisheye Kamera und die Berechnung der Verschattungseinbußen mit einer Simulationsrechnung.
Fisheye Kamera
Die Verschattungssilhouette der umliegenden Objekte wird mit einem Fisheye Objektiv aufgenommen. Das Fisheye Objektiv hat eine Brennweite von 180º und bildet das gesamte "Blickfeld" des Solargenerators ab. Mit einem Foto vom Mittelpunkt des Generators aus kann so die Verschattungssituation aufgenommen werden.
PC-Simulation
Aus dem Fisheye-Foto wird die Verschattungssilhouette in ein Simulationsprogramm übertragen. Die Berechnung mit den Sonnenständen des ganzen Jahres ergibt die Verschattungseinbußen in Prozent der unverschatteten Leistung. Mit diesen Ergebnissen kann der günstigste Standort für die Photovoltaikanlage ausgewählt werden. Liegt bereits eine Anlagenplanung vor, kann diese beider Simulation berücksichtigt werden, die Berechnung ergibt dann den jährlichen Energieertrag.
Kontakt
M.UT.Z GmbH
Wattstraße 10
13355 Berlin
Tel. 030 46 78 13 - 0
Fax 030 46 78 13 - 33
brief@mutz.de
Impressum
Geschäftsführung: Andreas Lühr, Georg Rodriguez
Handelsregister: HR Berlin 52 61 5
UStID: DE165533211
Haftungshinweis:
Keine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit. Für den Inhalt der Website wird keine Haftung übernommen.
Verantwortlich gem. § 6 TDG:
Lühr, Andreas
Realisierung
Bernhard Moosbauer (Grafikdesign)
ex@exsample.org
Walter Steinbach (HTML/CMS)
wast@wast.org
Downloads
Wichtige Hinweise Blower Door Messung.pdf
mutz_blower_door_visitenkarte.pdf
Wozu Blower Door und Thermografie.pdf
Qualitaetssicherung_am_Gebaeude.pdf
Luftdichtheit_fuer_Elektro_Praktiker.pdf
Infobus_Gestaltungsbeispiele.pdf
Wallpaper_MUTZ_Kalender_2009_800x600.jpg
Wallpaper_MUTZ_Kalender_2009_1024x768.jpg
Wallpaper_MUTZ_Kalender_2009_1152x864.jpg
Wallpaper_MUTZ_Kalender_2009_1280x960.jpg
Wallpaper_MUTZ_Kalender_2009_1680x1050.jpg
Jobs